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Die Sicht des Buddisten
 
 

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Das Ende des Lebensweges

Mitgefühl und Respekt vor dem Leben sind zentrale Werte im buddhistischen Glauben.
Ein klares Bewusstsein ist auch im Angesicht des Todes wichtig, um bei der Reinkarnation leichter zu einer besseren Existenz gelangen zu können.

Dabei wird der Tod manchmal anders definiert als im Westen. So wird vor Transplantationen das Konzept des Hirntods vielfach abgelehnt. Ein Patient im Wachkoma sollte genauso behandelt werden, wie bei anderen Erkrankungen. Euthanasie wird abgelehnt. Bei unheilbar kranken Menschen im Endstadium ist es für den Buddhisten vertretbar, deren Therapie einzustellen, statt das Leben um jeden Preis zu verlängern und erhalten zu wollen.


End of life. The buddhist view. Lancet 366 (2005) 952-955