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Therapien > Nebentherapien > Säure-Basenhaushalt > Ernährung - Übersäuerung
Durchblutung, Versorgung und Übersäuerung
Unser Blut besteht aus 45%lebendigen, fließenden Blutkörperchen und zu 55% aus Wasser. Es fließt durch 100 000km Gefäßstrecken.
Jeden Tag pumpt unser Herz 1800l Blut durch diese immens große Wegstrecke.
Dabei ist es wichtig, dass die roten Blutkörperchen, die unseren Sauerstoff transportieren verformbar bleiben, da ein rotes Blutkörperchen einen Durchmesser von ca. 7my haben und unsere Kapillargefäße einen Durchmesser von nur 3my und auch mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden müssen.
Diese Fließeigenschaft ist bei ca. 90% der Bevölkerung durch Übersäuerung gestört. Übersäuerung ist eine ernährungsbedingte Stoffwechselstörung.
Die Lebensmittel, die wir essen werden über unseren Verdauungstrakt zerkleinert und in der Leber zerlegt. Die Leber gibt sie dann wiederum an unseren Blutkreislauf ab, damit die wertvollen Bestandteile die Zellen erreichen. In der Zelle wiederum findet auch eine Art kleine Verdauung statt. Der Abfall wird ausgeschieden. In der Zelle entsteht unsere Energie. Auch die Zelle muß ihren so produzierten Abfall, genauso wie der Dickdarm den Kot, weil er giftig ist, ausscheiden. Dies geschieht über die Lymphe. Dieser Entgiftungsvorgang der Lymphe ist bei der Übersäuerung gestört. Es bleiben Rückstände im Körper zurück. Der Entsorgungswert des Körpers ist genauso entscheidend, wie der Versorgungswert. Diese kristallähnlichen Säuren bilden Ablagerungen und verhindern die Verformbarkeit der Blutzellen. Es kommt in den Kapillargefäßen zu Stau. Die Durchblutungsstörung nimmt ihren Lauf. Sauerstoff und Nährstoffmangel sind die weiteren Folgen. Unser Körper will dies alles aber aufhalten und versucht im Übermaß auszuscheiden. Die Folgen sind: Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Zirkulationsstörungen der Beine können die Folgen sein.
Ein frühes Anzeichen der Zirkulationsstörung können Besenreiser sein, oder auch Schwindelzustände, nachlassende Leistungsfähigkeit, Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen
In 85% der Patienten findet die Schulmedizin keine Ursache für den Bluthochdruck. Der Körper versuch jedoch nur verzweifelt die starren Blutkörperchen in die Kapillargefäße zu pumpen. Baut man die Übersäuerung ab, so verschwindet in vielen Fällen gleichzeitig der Bluthochdruck.
Unser Köper hält jedoch das Blut immer stabil bei einem ph Wert von 7,34, dadurch versucht er verzweifelt die Säuren loszuwerden. Diese Säuren müssen jedoch von Basen erst unschädlich gemacht werden und können dann erst über die Nieren ausgeschieden werden.
Dadurch kann es zu Osteoporose kommen. Der Körper baut aus dem Knochen Kalciumphosphat ab, um die schädlichen Säuren zu neutralisieren.
Unser Körper nimmt diese Knochenentkalkung auf sich, um die schädlichen Säuren loszuwerden.
Es sind hauptsächlich Kaffee, Industriezucker, Weißmehl, Getreideüberschuss und tierische Eiweiße die zur chronischen Übersäuerung führen. Magenerkrankungen sind ein weiteres sehr komplexes Thema.
In unserem Magen ist Magensaft und ein Teil Salzsäure enthalten, die zur Eiweißverdauung notwendig ist. Die Salzsäure tötet Bakterien, Pilze und Viren ab, die wir über die Nahrung aufgenommen haben.
Der Magen gibt aber auch einen Natrium Bikarbonat ab, um überschüssige Säuren zu neutralisieren. Dieses Natrium Bikarbonat kann der Magen nur in Verbindung mit der ätzenden Magensäure bilden. Entsteht jedoch ein Ungleichgewicht zu den Säuren hin, so kann der Magen nur mit einer Magenschleimhautentzündung reagieren, die zu einem Magengeschwür oder sogar Magenkrebs sich ausbilden können. Darmerkrankungen resultieren auch aus folgenden Gründen: Unser Darm ist eines unserer Hauptentgiftungsorgane. Ist unser Körper bereits übersäuert, so scheidet der Darm übersäuerte Mahlzeiten aus, um sich zu schützen und die Nahrung wird nicht mehr verstoffwechselt. Es entstehen Durchfallserkrankungen, Darmschleimhautentzündungen und Darmgeschwüre, was auch zum Darmkrebs führen kann. Ein bösartiger Tumor kann in einem saueren Milieu schneller wachsen. ( Prof. Wolf FU München) Die Abwehrzellen benötigen durch ein übersäuertes System mehr Zeit und somit lässt die Widerstandskraft gegen Tumorzellen, Viren, Bakterien und Pilze nach.
Unser Darm ist auf natur belassene pflanzliche Lebensmittel eingestellt. Die Faserstoffanteile speichern Wasser, wodurch der Kot transportfähiger wird. Die gesunde Transportzeit beträgt 8-12 Stunden. Bei Westeuropäern weitet sich diese Zeit auf 65- 100 Std. aus.
Kotreste verweilen zu lange im Darm und giftige Stoffe werden durch Verwesung und Gärungsprozesse im Darm hergestellt.
Dazu kommen noch unsere Umweltgifte, wie Insektizide, Alkohol, Pilzgifte etc.
Diese Gifte werden in den Körper durch die zu lange Verweildauer rückresorbiert. Die häufigsten Anzeichen sind Durchfall, Verstopfung, Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen, Rheuma, Erkältungen, Hautprobleme, Blähungen, Burn – out, Geruchsbildung (Mund, Schweiß, Stuhl), Allergien, Menstruationsbeschwerden, Depressionen.
Viele Therapeuten sind sich einig, dass die Autointoxikation der Grund für den starken Zuwachs an Dickdarmkrebs ist.
Die Darmflora besitzt 120 Billionen Bakterien, mehr als der Körper Körperzellen hat. Diese Flora wird durch Verwesung, Pilze, Antibiotika, Gärungs-, und Fäulniskeime verdrängt. Diese Flora muss neu aufgebaut werden. Hauterkrankungen entstehen, da unsere Haut versucht unseren Körper zu entgiften und sauber zu halten. Was von innen nach außen dringt und sich durch Hautausschläge wie Neurodermitis, Psoriasis, Akne äußert, darf nicht mit Kortison bekämpft werden, denn dadurch wird der Entgiftungsprozess gestoppt. Der Körper wird die Gifte durch die Unterdrückung nicht los. So entstehen auch Asthma, Bronchitis, oder Nasen und Stirnhöhlenentzündungen. Der Körper steigt auf Schleimproduktion um, um die Gifte loszuwerden. Die Haut stellt ein Spiegelbild unseres Darmes dar. Pilzerkrankungen, wie Hautpilz, Vaginapilz, Nagelpilz Darmpilz, sie alle benötigen ein saueres Milieu um zu überleben. Dieses sauere Milieu ist für den Pilz auch die Voraussetzung um zu entstehen. Eingenommene Medikamente bedingen meist nur ein vorübergehendes Verschwinden der Pilzerkrankung, wenn Gewohnheiten und Nahrung nicht umgestellt wird.
Bevor eine Pilzerkrankung zum Ausdruck kommt, muss der Köper über eine längere Zeit bereits in einem saueren Zustand sein, damit schaffen sie einen idealen Nistplatz für Pilze, Bakterien und Viren, denen sie gerade zu Humus auf den Nährboden streuen.
Der übermäßige Einsatz von Kortison und Antibiotikum trägt auch zur Verbreitung der Pilzerkrankungen bei. | |
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