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Zähne > Testverfahren
Testverfahren
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Die Gewebeprobe:
Vom Zahnarzt wird aus der Schleimhaut eine Gewebeprobe entnommen, ca
50µg in Kochsalzwasser gelegt und in Labor geschickt. Das Ergebnis
besagt, wieviel Metallablagerungen im Gewebe enthalten ist. Dies
wiederum gibt uns Rückschlüsse über den Ionenaustausch aus früherem
Zahnersatz. Neu einzusetzender Zahnersatz wird mit diesen in Lösung
gegangenen Bestandteilen aus Legierungen interagieren. Dies ist ein
physikalisches Gesetz. Daher können Unverträglichkeitreaktionen
unbekannter Herkunft entstehen. Der Mobilisationstest:
Nach einer kleinen Blutuntersuchung wird DMSA oral eingenommen. DMSA
wird innerhalb von 24 Stunden zu 95% über die Niere wieder
ausgeschieden. DMSA bindet Schwermetalle nach der Wertigkeit im
Periodensystem. Jedoch bleiben dem Körper alle Übergangsmetalle
erhalten. Eine Auswertung des Urins besagt, wieviel Schwermetall durch
diese kleine Menge an Chelat vom Körper abgegeben wurde. Darüber kann
amn Rückschlüsse aus Schwermetalleinlagerungen ziehen und eine
Ausleitungstherapie beginnen. Es ist wichtig, einem erfahrenen
Chelattherapeuten aufzusuchen. Denn Probleme entstehen nur, wenn man
die Risiken von Kontraindikationen nicht kennt. Der Melisa Test oder der LTT (Lymphozytentransformationstest):
Der Melisa - oder LTT Test ist eine Blutuntersuchung auf Allergie. Man
schaut im Labor, ob das Abwehrsystem Lymphozyten auf Metalle,
Kunststoffe, Zemente, Keramiken oder Implantatmaterial gebildet hat.
Man muss sich sehr gut mit den Werkstoffen auskennen, um nicht unnötig
teuere LTT Tests in Auftrag zu geben. Dies ist ein eindeutiger Beweis
auf Allergie und löst keine Allergie aus, wie es beim Pricktest
passieren kann, da die Sensibilisierung im Labor passiert. Das Blut
muss zur rechten zeit ins Labor, damit es drei Tage ausbrüten kann.
Eine positive Antwort eines LTT- Tests wird von der Kasse übernommen. Der Topastest:
Ein Testset, das auf Eiweiß reagiert. Der Zahnarzt überprüft an einem
wurzelgefüllten Zahn mittels einer speziellen Nadel, die er an der
Zahnwurzel entlanggleiten lässt, ob der Zahn Fremdeiweiß abgibt. Somit
wird ein toter Zahn, der schädlich für die Gesundheit ist, aufgespürt.
Viele Zähne mit Wurzelfüllungen stellen keine Gefahr für den Körper
dar. Auf einer Röntgenaufnahme ist nicht zu erkennen, ob der Zahn ein
Störfeld bedeutet. Die Haaranalyse:
Die Haaranalyse sagt aus, ob welche und wie lange der Körper Metall
gespeichert hat. Problem sind die gefärbten Haare. Die Haaranalyse
funktioniert ähnlich, wie eine Drogenanalyse. Man kann die
unterschiedlichen Schwermetalle dadurch finden. Die Speichelprobe:
Es gibt verschiedene Speichelanalysen. Einmal den Bakterientest und zum
zweiten den Nachweis auf Metalle, die im Mund nach Kaubelastung in
Lösung gehen. Beide Testmethoden müssen individuell nach dem Zustand
des Mundmilieus ausgesucht werden. Der Epikutantest:
Vom Allergologen werden Testreagenzien 72 Stunden auf die Haut geklebt.
Die Reation der Haut sagt aus, ob eine Allergie besteht oder nicht.
Jedoch kann sich durch die Toxine, die sich in Zahnmaterial befinden,
auch ein Hautekzem bilden. Der Patient wird mit einem neuen Allergen
sensibilisiert und kann nach dem zweiten Kontakt eine Allergie
ausgebildet haben. Proben aus Zahnmaterial werden meist nur in
unverarbeiteter Form getestet. Dies sagt uns nichts über eine toxine
Reaktion oder eine Unverträglichkeit. Selbst die Allergie kann mit
dieser Methode manchmal nicht eindeutig nachgewiesen werden. Der Pricktest:
Beim Pricktest werden Testreagenzien in die Haut eingeritzt. Dies ist
wie eine Impfung. Hier besteht die große Gefahr einer Sensibilisierung.
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